Psychische Belastungen am Arbeitsplatz: BAuA empfiehlt gezielte Angebote

Beruf & Karriere | | Montag, 24 April 2023 | 866
Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt, dass Beschäftigte in Deutschland über arbeitsbezogene psychische Belastungen informiert sind, jedoch ihr Wissen über mögliche Maßnahmen zur Vorbeugung und Reduzierung begrenzt ist. Es gibt auch große Unterschiede zwischen den verschiedenen Berufsgruppen, wobei Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen am besten informiert sind.

Fast die Hälfte der Beschäftigten gab an, dass es in ihrem Unternehmen keine offene Kommunikation über psychische Belastungen gibt. Die BAuA empfiehlt daher, gezielte Schulungs- und Informationsangebote zu entwickeln und die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten für die Umsetzung von Maßnahmen zur Prävention von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz zu definieren und zu kommunizieren.

Außerdem sollte die Unterstützung von Führungskräften bei der Schaffung einer offenen Kommunikationskultur und die Integration psychischer Belastungen am Arbeitsplatz in die betriebliche Gesundheitsförderung gefördert werden. Eine systematische und umfassende Prävention von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ist erforderlich, um die psychische Gesundheit der Beschäftigten zu schützen und zu fördern.