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Perfekter Lebenslauf

Lebenslauf: So erstellen Sie den perfekten Lebenslauf für Ihre Bewerbung

Kurz und prägnant – so sollte der perfekte Lebenslauf auf den Punkt bringen, warum gerade Sie der ideale Kandidat für eine ausgeschriebene Stelle sind. Denn wo Anschreiben, Deckblatt und Co. viel Platz für Kreativität bieten, wird es im Lebenslauf Zeit für harte Fakten. Doch obwohl dieser Teil der Bewerbung so essenziell ist, wird er von vielen Jobsuchenden noch immer stiefmütterlich behandelt, ja sogar regelrecht vernachlässigt. Wir verraten Ihnen, warum Sie diesen Fehler nicht begehen sollten. Außerdem erklären wir Ihnen im Detail, wie der perfekte Lebenslauf aufgebaut ist, was Sie bei der Erstellung beachten sollten und wie Sie Fallstricke geschickt umgehen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Lebenslauf?

Lebensläufe gehören bereits seit langem zum Standard, wenn man eine erfolgreiche Bewerbung erstellen will. Vereinfacht gesagt handelt es sich hierbei um eine Auflistung Ihrer persönlichen Daten sowie eine Darstellung Ihres beruflichen Werdegangs. Neben Namen und Anschrift enthält ein umfassender Lebenslauf also sämtliche relevanten Angaben zu den Qualifikationen, die Sie für den ausgeschriebenen Job zum passenden Bewerber machen. Darüber hinaus bietet Ihr Lebenslauf Platz für das Bewerbungsfoto – die meisten Unternehmen möchten sich nämlich schon in der ersten Bewerbungsphase ein Bild von Ihnen machen.

Tipp: Gerade für Berufseinsteiger ist es wichtig zu wissen, dass ein Lebenslauf nicht immer als solcher bezeichnet wird. Manchmal findet man in Stellenanzeigen auch die Begriffe Curriculum vitae, CV, Vitae Cursus oder Résumé – klingt verwirrend? Keine Sorge, gemeint ist hier eigentlich immer der klassische Lebenslauf.

 

Warum ist der Lebenslauf so wichtig?

Studien haben herausgefunden, dass die meisten Personaler beim Sichten von Bewerbungen zuallererst einen Blick auf den Lebenslauf werfen. Oftmals entscheiden sie dann direkt, ob sie den Kandidaten aussortieren oder in die nächste Runde mitnehmen. Teilweise erfolgt die Auswertung von Lebensläufen mittlerweile sogar komplett automatisch: Intelligente Software überprüft die CVs von Bewerbern anhand bestimmter Parameter – und sortiert diejenigen, die nicht ins Raster passen, gnadenlos aus.

Warum dem Lebenslauf eine derart große Bedeutung beigemessen wird, liegt eigentlich auf der Hand: Er vermittelt einen aussagekräftigen Einblick über Ihre beruflichen Qualifikationen und Stärken – anhand derer lässt sich schnell erkennen, ob Sie für die ausgeschriebene Stelle geeignet sind oder nicht. Daraus ergibt sich für Sie eine wichtige Erkenntnis: Sie sollten Ihren Lebenslauf immer so schreiben, dass er perfekt zu dem Job passt, auf den Sie sich bewerben. So verschaffen Sie sich gegenüber Konkurrenten mit Standard-Lebensläufen schnell einen erheblichen Vorteil.

Aufbau: Was muss in den Lebenslauf?

Wenn Sie sich für einen Job in einem Logistikunternehmen bewerben oder sich eine Stelle im Außenhandel sichern möchten, sollten Sie den Inhalt Ihres Lebenslaufs auf die jeweilige Stelle anpassen. Natürlich ohne zu schummeln – das Tricksen im Lebenslauf ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein absolutes No-Go (mehr dazu weiter unten im Text). Doch was genau muss nun im Lebenslauf stehen? Wir klären auf.

Persönliche Daten

Bei den persönlichen Daten im Lebenslauf hat sich in den letzten Jahren einiges geändert – die Liste der Pflichtangaben, die Sie hier machen müssen, ist deutlich geschrumpft. So sind nur noch die folgenden Details verpflichtend:

  • Vorname und Nachname
  • Adresse
  • Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse

Angaben zu Geburtsdatum und -ort dürfen heute genauso weggelassen werden, wie zu Staatsangehörigkeit, Familienstand oder Konfession. In diesem Zusammenhang gilt nämlich das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), welches dafür sorgen soll, dass kein Jobsuchender aufgrund seiner Konfession, seines Geburtsortes oder seines Alters ausgeschlossen wird. Insbesondere bei Stellenausschreibungen für Führungspositionen in der Logistik oder im Außenhandel kann es allerdings hilfreich sein, das Geburtsdatum im Lebenslauf anzugeben, da viele Personaler sich hier Bewerber mit einer langjährigen Berufserfahrung wünschen.

Beruflicher Werdegang

In diesem Abschnitt des Lebenslaufs geht es darum, Ihre beruflichen Qualifikationen und Etappen darzustellen. Dies spiegelt Ihre bisherigen Arbeitserfahrungen wider und gibt dem zukünftigen Arbeitgeber einen guten Blick darauf, was Sie bereits geleistet haben. Entscheidend ist, dass Sie nicht nur Ihre Arbeitgeber auflisten, sondern auch angeben, in welcher Position Sie angestellt waren und welche Aufgaben Sie dabei übernommen haben. Haben Sie beispielsweise als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen gearbeitet, können Sie angeben, für welche Bereiche und Branchen Sie zuständig waren und mit welcher Software Sie gearbeitet haben.

Bildungsweg

In diesem Bereich listen Sie Ihren bisherigen Bildungsweg im Lebenslauf auf: Schulabschluss sowie eventuelles Studium, Ausbildungen sowie (falls vorhanden) Weiterbildungen und Zertifikate sollten Sie hier unbedingt vermerken. Geben Sie allerdings bei den Weiterbildungen und Zertifikaten nur das an, was für die ausgeschriebene Stelle relevant ist. Sollten Sie Abschlussarbeiten verfasst haben, ist die Präsentation des Titels sinnvoll.

Tipp: Wer sich mit seinem Lebenslauf für eine Ausbildung bewirbt und noch keine Arbeits- bzw. Berufserfahrung vorweisen kann, sollte einen separaten Abschnitt einfügen, in dem Praktika gelistet werden. Natürlich gilt auch hier: Versuchen Sie stets einen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle herzustellen, damit Ihr zukünftiger Arbeitgeber gar nicht umhin kann, Sie einzustellen.

 

Hard Skills

Die sogenannten Hard Skills im Lebenslauf umfassen sämtliche Fakten, die für die ausgeschriebene Stelle noch relevant sein können. Dazu gehören beispielsweise Fremdsprachenkenntnisse, Erfahrung im Umgang mit branchenspezifischer Software oder sonstige Qualifikationen (mit Stellenbezug).

Soft Skills

Etwas über die eigenen Hobbys oder Interessen im Lebenslauf zu schreiben, mag zunächst komisch anmuten, ist aber überaus wichtig. Denn Ihrem möglichen Arbeitgeber geht es hierbei nicht unbedingt darum, mehr über Ihre Hobbys zu erfahren. Stattdessen will er wissen, über welche Soft Skills Sie verfügen. Wenn Sie beispielsweise in einem Verein aktiv sind, scheinen Sie ein Teamplayer und kommunikationsfähig zu sein. Sportliche Hobbys wiederum zeugen von Disziplin und Konzentrationsfähigkeit, im Bereich des Teamsports schulen Sie überdies Kritikfähigkeit und Konfliktlösungspotential. Sie sehen — die richtigen Hobbys im Lebenslauf anzugeben, kann Sie als Bewerber noch attraktiver machen. Trotzdem gilt: Entscheiden Sie sich für drei bis fünf Hobbys, die Sie im Lebenslauf Ihrer Bewerbung anführen möchten. Und geben Sie nur Hobbys an, die Sie auch tatsächlich ausüben.

Design: Wie kreativ darf ein Lebenslauf sein?

Tabellarischer Lebenslauf, amerikanischer Lebenslauf – das sind für Sie nur böhmische Dörfer? Dann sind die nachfolgenden Ausführungen für Sie besonders wichtig. Denn beim Lebenslauf-Aufbau bzw. dem Lebenslauf-Design gibt es viele potenzielle Fehlerquellen, die dafür sorgen können, dass Sie sogar als Spitzenkandidat nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.

Der richtige Aufbau eines Lebenslaufs

Während Sie bei Deckblatt und Anschreiben relativ viel Spielraum in der Gestaltung Ihrer Bewerbung haben, hat sich beim Aufbau des Lebenslaufs deutschlandweit ein Standard durchgesetzt: der tabellarische Lebenslauf. Das bedeutet, dass die einzelnen Informationen wie in einer Tabelle aufgelistet werden. Dabei gilt folgende Reihenfolge: Links stehen alle Daten und zeitlichen Angaben, in der rechten Spalte wiederum werden die konkreteren inhaltlichen Infos aufgeführt. Dieser tabellarische Lebenslauf verfolgt ein einfaches Ziel: Er soll dem Personaler mit maximaler Übersichtlichkeit alle wichtigen Infos auf einen Blick präsentieren. Deshalb sollte ein guter Lebenslauf nie zu lang sein – Berufseinsteigern genügt meist eine Seite, Fach- und Führungskräfte können auf bis zu maximal drei Seiten aufstocken.

Tipp: Ein moderner Lebenslauf ist nicht chronologisch, sondern antichronologisch aufgebaut. Das bedeutet, dass Sie stets die aktuellste Ausbildung/berufliche Station zuerst nennen. Diesen Aufbau bezeichnet man übrigens auch als amerikanischen Lebenslauf.

 

Das passende Design für einen Lebenslauf

Je kreativer desto besser? Von wegen: Zwar dürfen Sie das Lebenslauf-Layout mit eigenen Designideen durchaus ein wenig aufpimpen – allzu stark sollten Sie aber nicht vom Standard abweichen. Schließlich steht im Fokus immer das Ziel, dass Ihr Lebenslauf für den Personaler bzw. Ihren neuen Arbeitgeber optimal scannbar bleibt. Etwas anders sieht es nur aus, wenn Sie sich für eine Stelle mit kreativem Einschlag bewerben – dann lohnt es sich einen modernen Lebenslauf mit speziellem Design zu erstellen.

Die 5 besten Tipps: Wie kann man seinen Lebenslauf verbessern?

Die wichtigsten Daten und Fakten stehen im Lebenslauf, der tabellarische Aufbau ist auch geglückt, aber irgendwie fehlt Ihnen noch das gewisse Etwas? Wenn Sie Ihren Lebenslauf verbessern möchten, kann es sich lohnen einen Blick auf praktische Lebenslauf-Vorlagen oder Lebenslauf-Muster zu werfen. Hier bekommen Sie noch einiges an kreativem Input, der Ihnen dabei hilft, Ihren Lebenslauf so zu schreiben, dass er aus der Masse hervorsticht.

Tipp 1: Professionelles Foto im Lebenslauf

Zwar ist es möglich, einen Lebenslauf ohne Foto einzureichen (in den USA ist das beispielsweise mittlerweile Standard), jedoch wünschen sich die meisten Arbeitgeber ein solches unbedingt im Lebenslauf. Nutzen Sie als Foto im Lebenslauf ein professionelles Bild und bloß keinen Selfie-Schnappschuss – das wirkt unseriös und zeigt Sie sicher nicht von Ihrer besten Seite.

Tipp 2: Angestrebte Position einbauen

Immer häufiger findet man heute in richtig guten Lebensläufen die Rubrik „Angestrebte Position“. Fügen Sie diese nach den persönlichen Angaben in Ihr Lebenslauf-Layout ein, können Sie hier die ausgeschriebene Stelle notieren, für die Sie sich bewerben. Zugegeben, der Effekt auf den Personaler ist vermutlich eher ein psychologischer, aber das kann mitunter schon genügen, um Ihnen einen Vorteil zu verschaffen.

Tipp 3: Optische Hervorhebungen

Was besonders wichtig ist, sollte auch als erstes ins Auge stechen. Nutzen Sie deshalb die Möglichkeit, bestimmte Informationen in Ihrem Lebenslauf hervorzuheben, indem Sie sie beispielsweise fett markieren. Das zieht den Blick des Personalers geradezu magnetisch an und garantiert, dass nichts Wichtiges übersehen wird. Allerdings gilt: Nutzen Sie Fettmarkierungen sinnvoll und pointiert – anderenfalls geht der Effekt verloren und Ihr Lebenslauf wirkt unübersichtlich.

Tipp 4: Lebenslauf sprachlich und optisch auf das Unternehmen anpassen

Wir Menschen neigen dazu, andere positiver zu bewerten, wenn diese uns ähneln. Machen Sie sich dies zunutze, wenn Sie Ihren Lebenslauf schreiben. Verwenden Sie beispielsweise ein Farbschema, das dem Corporate Design des Unternehmens ähnelt, bei dem Sie sich auf einen Job bewerben. Und wählen Sie eine Sprache, die dem Kommunikationsstil der Firma entspricht. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen aktive Formulierungen zu wählen – die wirken authentischer, direkter und zeugen außerdem von größerer Selbstsicherheit.

Tipp 5: Bauen Sie ein Kurzprofil ein

Wenn Sie sich bei standardisierten Lebenslauf-Vorlagen oder Lebenslauf-Beispielen im Netz umsehen, werden Sie eines nur selten finden: ein integriertes Kurzprofil. Dieses kann eine Möglichkeit sein, um Ihren Lebenslauf zu verbessern. Sie müssen allerdings selbst entscheiden, ob Sie diesen etwas unkonventionellen Weg gehen möchten. Personaler, die ausschließlich nach dem Standard-Protokoll arbeiten, werden diese Neuheit sicher skeptisch beurteilen. Moderne Unternehmen hingegen können Ihre Initiative und Bereitschaft, auch mal abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs zu sein, dagegen zu schätzen wissen. Ein Kurzprofil wird zwischen den persönlichen Angaben und den Informationen zum beruflichen Werdegang platziert. Hier beschreiben Sie sich, Ihre Stärken und Qualifikationen in zwei bis drei Sätzen und erklären auf den Punkt genau, weshalb Sie der beste Bewerber für den Job sind.

Die 5 häufigsten Fehler: Welches sind die No-Gos im Lebenslauf?

Neben all den Dingen, die Sie tun können, um Ihren Lebenslauf rundum perfekt zu gestalten, gibt es auch einige Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten. Anderenfalls kann es passieren, dass Ihre ganze Mühe umsonst war und Ihr Lebenslauf mit Bewerbung direkt aussortiert wird. Wir verraten Ihnen die häufigsten Fehler im Lebenslauf, damit diese für Sie kein Problem darstellen.

Fehler 1: Unsauberes Layout und mangelnde Struktur

Übersichtlichkeit ist bei einem Lebenslauf das A und O. Wer unsauber arbeitet und einen Lebenslauf mit ungleichmäßigen Abständen, verschiedenen Schriftgrößen oder dergleichen abgibt, muss sich nicht wundern, wenn dieser in der „Ablage P“ verschwindet. Achten Sie auf ein klares, gut strukturiertes sowie einheitliches Layout – Inspirationen bieten die vielen Lebenslauf-Vorlagen und Lebenslauf-Muster, die Sie im Internet finden können.

Fehler 2: Lebenslauf-Muster oder Lebenslauf-Vorlagen kopieren

Sich ein Lebenslauf-Beispiel anzusehen, ist immer eine gute Idee. Dieses aber einfach zu kopieren, kann für Sie das Aus im Bewerbungsprozess bedeuten. Personaler kennen die klassischen Lebenslauf-Vorlagen und Lebenslauf-Muster, die online zu finden sind – eine kopierte Version dieser Unterlagen zeugt von wenig Einsatz, Ehrgeiz und Interesse Ihrerseits.

Fehler 3: Irrelevante Angaben

Die Anzahl Ihrer Kinder, der Beruf Ihrer Eltern oder eine lange Liste mit mehr oder weniger durchschnittlichen Hobbys – das interessiert heutzutage keinen Personaler mehr. Im Gegenteil – es lenkt ihn bei der Bewertung Ihres Lebenslaufs sogar von den wirklich wichtigen Dingen ab. Also: Sortieren Sie alle irrelevanten Inhalte unbedingt aus und zeigen Sie so, dass Sie wissen, worauf es ankommt.

Fehler 4: Lücken im Lebenslauf

Lücken im Lebenslauf sind ein häufiges Problem und viele Jobsuchende wissen nicht, wie Sie mit diesem Thema umgehen sollen. Fakt ist: Lücken im Lebenslauf dürfen nicht verschwiegen oder einfach aufgefüllt werden. Eine ehrliche, offene Kommunikation ist stattdessen meist das beste Mittel, um diese Schwierigkeit zu entschärfen.

Fehler 5: Datum und Unterschrift fehlen

Zwar scheiden sich bei der Frage, ob man einen Lebenslauf unterschreiben muss, ein wenig die Geister, grundsätzlich empfinden die meisten Personalverantwortlichen in Unternehmen eine Unterschrift im Lebenslauf jedoch immer noch als positiv. Wer seinen Lebenslauf online erstellt bzw. einen digitalen Lebenslauf verschickt, kann auch hier eine Unterschrift einfügen, indem er diese beispielsweise fotografiert und/oder einscannt. Das richtige Datum ist reine Formsache, steht am Ende des Lebenslaufs und zeigt, dass Ihr Lebenslauf aktuell ist.