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Erfolgreiche Initiativbewerbung

Initiativbewerbung: So wird die unaufgeforderte Bewerbung zum Erfolg

Eine Initiativbewerbung ist vielversprechend für alle, die sich gezielt bei einem bestimmten Unternehmen bewerben wollen – ohne dass derzeit eine in Frage kommende Stelle ausgeschrieben ist. Das bedeutet, dass Sie einem potenziellen Arbeitgeber ungefragt bzw. unaufgefordert eine Bewerbung zuschicken. Umso wichtiger ist es, dass Sie beim Schreiben Ihrer Initiativbewerbung einige wichtige Hinweise beachten. Anderenfalls landen Ihre Unterlagen schnell in der gefürchteten Ablage „P“ und werden vielleicht sogar nicht einmal gelesen. Damit Ihre Initiativbewerbung von Erfolg gekrönt wird, erklären wir Ihnen nachfolgend alles rund um Hintergrund, Aufbau, Formulierung und Co. Ein paar praktische Tipps für die Logistikbranche sind natürlich ebenfalls dabei.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Initiativbewerbung?

Eine Initiativbewerbung erweist sich als genau das, was der Name verrät – sie ist „initiativ“. Das bedeutet, dass die Initiative vom Bewerber ausgeht und nicht wie üblicherweise vom Unternehmen, das vakante Stellen ausschreibt. Der Vorteil bei einer Initiativbewerbung ist, dass Sie nicht erst warten müssen, bis eine Firma etwa einen Job als Servicekaufmann im Luftverkehr oder Fluglotsin anbietet. Stattdessen kommen Sie anderen Bewerbern zuvor und schnappen sich die Stelle bereits, ehe Ihr zukünftiger Arbeitgeber diese bei entsprechenden Jobportalen einstellen kann. So zumindest die Theorie – in der Praxis sieht das Ganze natürlich oft etwas anders als.

5 gute Gründe: Wann ist eine Initiativbewerbung sinnvoll?

Bevor Sie beginnen, eine Initiativbewerbung zu schreiben, sollten Sie kurz innehalten und sich fragen, ob diese Form der Bewerbung für Sie die sinnvollste ist. Dies ist nicht ganz einfach zu beantworten, denn ob eine Initiativbewerbung erfolgreich ist oder nicht, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Dabei sind unter anderem die Qualität der Bewerbungsmappe sowie die Fähigkeiten des Bewerbers maßgeblich. Liegt beides eher unter dem Durchschnitt wird auch eine proaktive Initiativbewerbung vermutlich nicht dazu beitragen, dass der Kandidat eingestellt wird.

Darüber hinaus hat sich die Zahl der ungefragt eingeschickten Bewerbungen insbesondere bei prestigeträchtigen Unternehmen in den letzten Jahren vervielfacht. Das liegt unter anderem daran, dass Initiativbewerbungen per E-Mail sehr schnell und kostengünstig verschickt werden können. Ein viel zitiertes Beispiel: Allein im Jahr 2003 gingen bei der BMW Group rund 200.000 Initiativbewerbungen ein – das waren etwa doppelt so viele, wie die Zahl der Beschäftigten im Unternehmen zum damaligen Zeitpunkt.

Doch keine Sorge – Initiativbewerbungen können durchaus zum Erfolg führen. Hierfür gibt es immer wieder etliche Beispiele. In den folgenden Fällen können Initiativbewerbungen sinnvoll sein:

Grund 1: Sie wollten schon immer bei einem bestimmten Unternehmen arbeiten

Schon als Kind haben Sie die Produkte der Firma XY geliebt, sind der Marke bis heute treu geblieben und können sich zu 100 % mit den Werten des Unternehmens identifizieren? Wenn Sie mit Leidenschaft und Herzblut für eine Anstellung in der Firma kämpfen möchten, kann eine Initiativbewerbung der richtige Weg sein – zumindest so lange aktuell keine Stellen ausgeschrieben sind, auf die Sie sich auch ganz klassisch bewerben könnten.

Grund 2: Sie verfügen über eine außergewöhnliche berufliche Spezialisierung

Ihr bisheriger Werdegang hat dazu geführt, dass Sie sich in Ihrem beruflichen Metier derart spezialisiert haben, dass Sie heute kaum noch Stellenanzeigen finden, die zu Ihnen passen? Eine Initiativbewerbung, in der Sie Ihre besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten vorstellen, kann dazu führen, dass der Personaler Sie im Hinterkopf behält – vielleicht schafft er sogar eine ganz neue Stelle für Sie, damit das Unternehmen von Ihrer Spezialisierung profitieren kann.

Grund 3: Sie wissen, dass Sie für das Unternehmen unverzichtbar sind

Sie sind sich sicher: Auf jemanden mit Ihren Talenten und beruflichen Kenntnissen hat die Firma XY bisher noch gewartet. Das weiß dort nur noch niemand. Finden Sie, dass dies vermessen und überheblich klingt? Kann sein, aber wenn Sie glaubhaft darlegen können, warum ein Unternehmen Sie braucht, obwohl eine entsprechende Stelle gar nicht ausgeschrieben ist, können Sie den Personaler vielleicht tatsächlich mit Ihrer Initiative überzeugen.

Grund 4: Sie passen nicht ins Raster oder besitzen noch wenig Erfahrungen

Wenn ein Unternehmen eine Stelle ausschreibt, besteht für diese meist ein relativ klar vorgefertigtes Profil. Dieses müssen Sie als regulärer Bewerber so gut wie möglich ausfüllen. Was aber ist, wenn Ihr beruflicher Werdegang alles andere als geradlinig verlaufen ist und Sie deshalb aus dem gängigen Raster fallen? Bei einer Initiativbewerbung müssen Sie nicht mit anderen Bewerbern darum konkurrieren, wer am besten zum Job passt. Stattdessen erklären Sie dem Personaler, warum Sie für das Unternehmen ideal sind. Ähnliche Vorteile ergeben sich übrigens für Jobsuchende mit geringer Berufserfahrung.

Grund 5: Das Unternehmen bittet aktiv um eine Initiativbewerbung

Immer mehr Firmen fordern von interessierten Jobsuchenden heutzutage aktiv Initiativbewerbungen an. Derartige Aufforderungen lassen sich häufig auf den Job-Seiten der Firmen entdecken. Bei solchen Unternehmen lohnt es sich doppelt, die eigenen Unterlagen einzusenden. Denn vermutlich hat der Betrieb schon gute Erfahrungen mit Initiativbewerbungen gemacht und muss seine freiwerdenden Stellen oft gar nicht ausschreiben, weil er einfach einen Kandidaten aus dem Pool an Initiativbewerbern zieht. Allerdings gilt: Auch Firmen, die um Initiativbewerbungen bitten, möchten zielführende, sorgfältig zusammengestellte Unterlagen erhalten. Massenbewerbungen oder kopierte Initiativbewerbungs-Muster sind hier ebenfalls ein No-Go.

Wichtig: Bevor Sie damit beginnen, die Unterlagen für Ihre Initiativbewerbung zusammenzustellen, sollten Sie zunächst ausreichend Zeit in die Recherche investieren. Möglichst alles über das Unternehmen zu wissen, bei dem Sie sich initiativ bewerben möchten, ist das A und O für eine erfolgreiche Initiativbewerbung. Wie wollen Sie dem Personaler sonst erklären, warum er zukünftig nicht mehr auf Sie verzichten will?

 

Aufbau: Was sollte man bei einer Initiativbewerbung beachten?

Wenn Sie normalerweise eine Bewerbung schreiben, steht in der zugehörigen Stellenanzeige genau erörtert, welche Unterlagen Sie einsenden sollen. Anschreiben, Motivationsschreiben, Lebenslauf und Arbeitszeugnisse – braucht es das alles wirklich auch in der Initiativbewerbung? Nicht unbedingt. Beim Aufbau der Initiativbewerbung stehen Ihnen zwei Möglichkeiten offen:

  • Sie verschicken direkt komplette Bewerbungsunterlagen
  • Sie verschicken nur eine Kurzbewerbung

Für beide Varianten gibt es Pros und Contras: Die kompletten Bewerbungsunterlagen bei einer Initiativbewerbung ungefragt einzusenden, kann den Personaler überfordern, Sie wiederum kostet es sehr viel Arbeit (und mitunter auch Geld). Positiv hingegen: Es liegen direkt alle relevanten Unterlagen vor und der Personalverantwortliche kann sich sofort ein umfassendes Bild von Ihnen machen. Mit einer Kurzbewerbung zeigen Sie sich dagegen etwas zurückhaltender, lasten dem Personaler nicht zu viel Arbeit auf, können aber durchaus neugierig auf mehr machen. Die Kehrseite der Medaille: Es könnte passieren, dass Sie einen eher bequemen Eindruck erwecken, weil Sie nicht die berühmt-berüchtigte Extrameile gegangen sind und die Möglichkeiten einer Initiativbewerbung nicht vollständig ausgenutzt haben. Entscheiden Sie selbst, welchen Aufbau Sie bevorzugen:

Initiativbewerbung mit kompletten Bewerbungsunterlagen

Besteht Ihre Initiativbewerbung aus einer Bewerbungsmappe, sollten darin die folgenden Bausteine enthalten sein:

  • Bewerbungsschreiben (liegt lose obenauf)
  • Deckblatt (optional)
  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben (optional)
  • Zeugnisse und/oder Arbeitsproben

Initiativbewerbung als Kurzbewerbung

Möchten Sie sich auf eine Kurzbewerbung fokussieren, können Sie in der Initiativbewerbung Deckblatt, Arbeitsproben und Motivationsschreiben weglassen. Was bleibt, sind das Anschreiben und der Lebenslauf. Auf diese beiden essentiellen Bausteine wiederum sollten Sie nicht verzichten – Sie sind schließlich Ihre wichtigsten Argumente, mit denen Sie den Personaler von sich überzeugen wollen.

Inhalt: Was gehört in die Initiativbewerbung?

Viele Jobsuchende interessieren sich für eine Initiativbewerbungs-Vorlage oder ein Initiativbewerbungs-Muster, um herauszufinden, welche Inhalte sie berücksichtigen müssen. Tatsächlich ist vor allem das Anschreiben der Initiativbewerbung entscheidend – Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und Co. müssen Sie schließlich für jede Form der Bewerbung zusammenstellen. Dieses Anschreiben Ihrer Initiativbewerbung folgt einem bestimmten Aufbau:

  • Absender & Datum: oben rechts positioniert
  • Empfängeranschrift: oben links positioniert
  • Betreff
  • Anrede
  • Hauptteil
  • Kontakthinweise
  • Schlussformel & Unterschrift

Insbesondere Einleitung und Hauptteil der Initiativbewerbung bereiten vielen Jobsuchenden Sorgen. Deshalb folgen hier unsere wichtigsten Tipps, für ein gelungenes Anschreiben in der Initiativbewerbung.

Die Einleitung in der Initiativbewerbung: Starten Sie mit etwas Interessantem

Wenn Sie eine Initiativbewerbung schreiben, müssen Sie sich eines klarmachen: Der Personaler hat nicht darum gebeten, dass Sie Ihre Unterlagen bei ihm einreichen. Im Gegenteil: Ihre Initiativbewerbung zu sichten, kostet ihn zusätzlich Zeit und Energie – auf beides hat er möglicherweise gar keine Lust. Bestrafen Sie ihn deshalb nicht doppelt, indem Sie beim Anschreiben Ihrer Initiativbewerbung Formulierungen nach Schema F benutzen. Starten Sie dagegen mit etwas Interessantem, das seine Aufmerksamkeit sofort fesselt. Da Sie – anders als bei einer Standardbewerbung – keine vorgegebenen Anforderungen erfüllen müssen, darf es auch gern ein bisschen unkonventionell sein.

Der Hauptteil in der Initiativbewerbung: Bleiben Sie authentisch

Beispiele für Initiativbewerbungen zeigen, dass es im Hauptteil einer Initiativbewerbung genauso wie in der klassischen Bewerbung darum geht, sich selbst vorzustellen und zu verdeutlichen, weshalb Sie dem Unternehmen bislang noch gefehlt haben. Dabei sollten Sie möglichst authentisch bleiben: Fallen Sie ruhig mit der Tür ins Haus und treten Sie selbstbewusst auf – versuchen Sie aber nicht, sich als jemand zu präsentieren, der Sie nicht sind. Das würde spätestens beim Vorstellungsgespräch (negativ) auffallen. Mit ihrer Expertise merken die meisten Personalverantwortlichen ohnehin schnell, wer wirklich etwas auf dem Kasten hat und wer seine Initiativbewerbung mit geschönten Phrasen verziert. Daher viel besser: Kommen Sie auf den Punkt, zeigen Sie, was Ihnen steckt und scheuen Sie sich nicht davor, auch Ihre Ecken und Kanten darzulegen – sofern diese dazu beitragen, Sie zum perfekten Mitarbeiter zu machen.

Der Schluss der Initiativbewerbung: Zeigen Sie Optimismus

Vielfach liest man in Mustern für Initiativbewerbungen noch immer Sätze wie:

  • Ich hoffe, dass ich in Zukunft vielleicht einmal die Möglichkeit bekomme, mich Ihnen persönlich vorstellen zu dürfen.
  • Ich bedanke mich bei Ihnen dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meine Unterlagen zur Kenntnis zu nehmen, obwohl ich mich ungefragt bei Ihnen beworben habe.

Solche Sätze sind per se nicht verkehrt, aber sie helfen Ihnen auch nicht unbedingt weiter. Wenn Sie schon so mutig sind und sich mit einer unaufgefordert eingesandten Initiativbewerbung vorstellen, sollten Sie diese Taktik auch bis zum Ende durchziehen. Der Schluss einer Initiativbewerbung ist deshalb ideal, um optimistisch in die Zukunft zu schauen und dem Personaler ein taktisches Angebot zu unterbreiten – natürlich ohne frech oder aufdringlich zu wirken.

  • Vielen Dank für die Berücksichtigung meiner Initiativbewerbung. Falls Sie Fragen haben, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
  • Ich freue mich, wenn ich Sie bald auch einmal persönlich von mir überzeugen darf. Für ein telefonisches Kennenlerngespräch stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Ebenso gern nehme ich einen Termin bei Ihnen vor Ort wahr.
Wichtig: In regulären Bewerbungsanschreiben werden häufig auch mögliche Gehaltsvorstellungen angeführt. Das sollten Sie in einer Initiativbewerbung tunlichst unterlassen. Schließlich schicken Sie Ihre Unterlagen ohnehin schon unaufgefordert ein – dann noch von Gehaltsvorstellungen zu sprechen, wird schnell als unangemessen eingestuft.

 

Die 5 besten Tipps: Wie kann man seine Initiativbewerbung verbessern?

Immer wieder liest man davon, dass Initiativbewerbungen konkurrenzlos seien. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Schließlich haben Sie diese Bewerbungsform nicht erfunden und viele andere haben sicher zeitgleich die Idee, sich initiativ zu bewerben – vor allem wenn das Unternehmen dies aktiv unterstützt. Wie gelingt es Ihnen also Ihre Initiativbewerbung so ansprechend und überzeugend zu formulieren, dass sie sich von der Konkurrenz abhebt und den Personalverantwortlichen überzeugt, Kontakt zu Ihnen aufzunehmen? Wir haben gleich 5 Tipps auf Lager.

Tipp 1: Das richtige Design sorgt für eine unterbewusste Bindung

Sie ist eigentlich nicht neu, wird von vielen Jobsuchenden aber noch immer zu wenig beachtet: die Macht des Designs. Damit ist nicht gemeint, dass Ihre Initiativbewerbung optisch aus der Reihe tanzen muss oder Sie für die Erstellung einen Graphiker engagieren müssten. Nein, alles, was Sie tun müssen, ist, über das Design Identifikationspotenziale zu schaffen. Wie das funktioniert? Indem Sie sich am Corporate Design des Unternehmens orientieren, bei dem Sie sich bewerben. Ob Sie eine Anstellung als Schifffahrtskaufmann, als Fachkraft für Lagerlogistik oder als Berufskraftfahrer bewerben – Schrifttyp, Farben etc. etwas anzupassen, kann geradezu magisch wirken.

Tipp 2: Nutzen Sie vorhandene Kontakte

Sie kennen jemanden, der bereits bei dem Unternehmen arbeitet, bei dem Sie Ihre Initiativbewerbung für ein Praktikum, eine Ausbildung oder eine Führungsposition einreichen möchten? Dann fragen Sie hier gezielt nach, ob die betreffende Person Ihre Unterlagen nicht direkt weiterreichen und Sie empfehlen könnte. Verschaffen Sie sich so einen Zugang, haben Sie fast schon einen Fuß in der Tür. Zumindest erhöht sich die Chance, dass Ihre Initiativbewerbung tatsächlich gelesen wird.

Tipp 3: Stellen Sie Ihre Motivation in den Fokus

Sie möchten unbedingt bei Firma XY arbeiten? Dann sollten Sie auch wissen warum – und genau das, gilt es im Anschreiben der Initiativbewerbung klar zu formulieren. Wenn ein Personaler anhand Ihres Schreibens nicht erkennen kann, worum es Ihnen eigentlich geht, was Ihre Motivation ist – wie soll er Ihnen dann den passenden Job anbieten können? Zeigen Sie Leidenschaft, Charakter und Authentizität und wecken Sie so die Neugier des Personalverantwortlichen.

Tipp 4: Emotionen sind erlaubt

Nüchtern, sachlich und zielorientiert – was beim klassischen Bewerbungsschreiben oft hilft, ist für gute Initiativbewerbungen eher ein No-Go. Stattdessen dürfen Sie auch mal emotional werden – etwa, wenn Sie dem Personaler erzählen, weshalb Sie unbedingt bei seinem Unternehmen arbeiten wollen. Oder wenn Sie in die Bewerbung mit einer kreativen Kurzgeschichte beginnen. Geben Sie dem Personalverantwortlichen etwas Futter, aber übertreiben Sie es bloß nicht. Anderenfalls wirkt Ihre Bewerbung schnell unseriös und das ist schließlich das Letzte, was man von einem Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen oder einem internationalen Luftverkehrsassistenten möchte.

Tipp 5: Tanzen Sie aus der Reihe

Sie sind ein kreativer Kopf? Das dürfen Sie bei Ihrer Initiativbewerbung gern zeigen: Wie wäre es mit einem selbstgedrehten Bewerbungsvideo, einem Anschreiben in Form einer Fotocollage oder mit einem eigenen Bewerbungsblog? Die Möglichkeiten sind vielseitig. Wichtig ist, dass die ausgewählte Bewerbungsmethode auch zu Ihnen und Ihrem Naturell passt. Stichwort Authentizität. Sollten Ihnen derart ausgefallene Varianten nicht zusagen, raten wir lieber davon ab. Auch bei einer Initiativbewerbung soll sich schließlich niemand verbiegen müssen.

Die 5 häufigsten Fehler: Was darf bei der Initiativbewerbung nicht passieren?

Bis hierher haben Sie bereits jede Menge Informationen darüber gesammelt, was Ihre Initiativbewerbung können muss, damit Sie vom Personaler möglichst zielführend wahrgenommen wird. Neben vielen Tipps möchten wir Ihnen an dieser Stelle noch die häufigsten Fehler in Initiativbewerbungen präsentieren – damit Sie wissen, wie Sie es auf keinen Fall machen sollten.

Fehler 1: Kein direkter Ansprechpartner

Klar, bei ausgeschriebenen Stellen wird direkt ein Ansprechpartner angegeben, an den Sie Ihre Bewerbung richten können. Das ist bei einer Initiativbewerbung nicht der Fall. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie Ihr Anschreiben einfach an „Sehr geehrte Damen und Herren“ oder das „Team der Personalabteilung“ richten dürfen. Zu Ihren wichtigsten Pflichten gehört es, vorab den richtigen Adressaten zu recherchieren – per Telefon, E-Mail oder über die Angaben auf der Unternehmenswebseite.

Fehler 2: Muster und Vorlagen für Initiativbewerbungen kopieren

Ein Muster für eine Initiativbewerbung kann helfen, ein gutes Feeling für Aufbau und Inhalt zu erlangen. Kopieren sollten Sie solche Muster und Vorlagen aber niemals – das ist insbesondere für Initiativbewerbungen absolut tabu. Schließlich wollen Sie dem Personaler Ihre Einzigartigkeit beweisen. Und weil der die meisten Vorlagen und Muster kennt, katapultieren Sie sich mit einer solchen Vorgehensweise direkt ins Aus.

Fehler 3: Massenbewerbungen versenden

Es gibt immer noch Jobsuchende, die eine Initiativbewerbung mit einer an die Masse gerichteten Rundmail verwechseln. Das ist gänzlich falsch: Eine Initiativbewerbung kann normalerweise nur erfolgreich sein, wenn sie zu 100 % auf das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben, abgestimmt ist.

Fehler 4: Zu unkonkret

Sie möchten sich alle Optionen offenhalten und im Vorfeld keine Entscheidungen treffen, die Sie später vielleicht bereuen würden? Pech gehabt – bei einer Initiativbewerbung müssen Sie genau das tun. Vom ersten Satz an legen Sie sich hier auf eine konkrete Position im Unternehmen fest – schließlich sind Sie hierfür der perfekte Kandidat. Wer dagegen angibt, in mehreren Bereichen eingesetzt werden zu können, oder seine Formulierungen in der Initiativbewerbung absichtlich offen gestaltet, erweckt schnell einen unpräzisen, opportunistischen Eindruck.

Fehler 5: Mangelhafte Recherche

Ob Sie Ihre Initiativbewerbung per E-Mail oder Post versenden – damit Ihre Unterlagen voll ins Schwarze treffen, müssen Sie vorab ausreichend Zeit in eine sinnvolle Recherche investieren. Nur wenn Sie wissen, wie Struktur, Philosophie und wirtschaftliche Lage in der Zielfirma aussehen, können Sie Ihre Unterlagen darauf ausrichten. Wer die nötige Energie für die Recherche nicht aufbringt, verzettelt sich schnell: Initiativbewerbungen bei Unternehmen, die Einstellungsstopps und Stellenabbau kommunizieren oder gar nicht in der für Sie relevanten Branche tätig sind, erweisen sich von vornherein als vertane Liebesmüh.